Sicherheit
Tagesgeld ist sicher – dies ist eine der Eigenschaften, die genau diese Geldanlage zu einer der attraktivsten überhaupt macht. Kein Anleger verliert Geld – allein der Gewinn kann variieren. Der Grund: Tagesgeld ist europaweit einlagengesichert, somit ist ein Verlust des Geldes unmöglich.
Bei jeder Bank in der Bundesrepublik ist das Verlustrisiko nahezu ausgeschlossen. Über die übergeordneten Bankenverbände wird dem Verbraucher gewährleistet, dass ihm auch beim Konkurs eines einzelnen Bankinstituts der angelegte Vermögensanteil vollständig erstattet wird. Dies gilt umso mehr, weil jede Bank den Anleger bis zu einem Betrag absichert, die bis zu 30 Prozent ihres Eigenkapitals entspricht – und gleichzeitig sieht das Gesetz vor, dass pro Kunde bis zu 100.000 Euro gedeckt sind. Letzteres gilt ebenso in den Niederlanden, in Frankreich, in Österreich, in Luxemburg und Großbritannien. Jeder Fonds zur Einlagensicherung wird durch regelmäßige jährliche Beiträge seiner Mitglieder finanziert und auch dauerhaft und langfristig gewährleistet. Die Einlagen der Privatkunden werden durch diesen Fonds ausgezahlt, der im Insolvenzverfahren einer Bank erscheinen würde.
Ein Einlagerungssicherungsfonds sichert alle Formen von in Banken angelegten Privatkapitals – dies kann auch von Wirtschaftsunternehmen oder öffentlichen Stellen entstammen. Jede Einlage, die abgewickelt wurde, bevor eine Bank aus einem Sicherungsfonds austritt, ist durch einen Bestandsschutz abgesichert und wird somit auch über die Zeit des Austritts auch hinaus geschützt. Die bestehenden Sicherungsgrenzen werden hier völlig berücksichtigt. Tagesgeld wird rund um die Welt angeboten und empfiehlt sich aufgrund der sofortigen Kündbarkeit und der oft lohnenden Zinsen als sinnvolle Möglichkeit, auch größere Vermögensanteile zu schützen und zu vermehren. Doch sollte und muss einem entsprechenden Geschäftsvertrag mit einer Bank außerhalb der EU stets eine eingehende Recherche vorausgehen, ein wie hoher Betrag auch zu 100 Prozent abgedeckt ist. Denn vorauszusehen ist es nicht, wie lange ein Bankhaus oder auch ein größeres Geldinstitut wirklich Bestand hat.